Elternzeit reloaded.

Endlich mal wieder ein langer Urlaub. Seit 9 Monaten sind wir nun schon zu viert. Der nächste Sommer steht vor der Tür – das bedeutet für uns zum zweiten Mal den Luxus einer längeren Elternzeitpause. Fast 4 Monate haben wir Zeit dafür. Wir wollten schon seit einer Woche weg sein, aber das Wetter in der Sächsischen Schweiz war bestechend schön und so blieben wir vorerst über Ostern hier um den Frühling mit Familie und Freunden zu verbringen.

Tissa. Wir starten in Tissa, Tschechien, um zu schauen, ob wir auch ein wenig Klettern können, wenn wir nur zu viert unterwegs sind. Es klappt! Dann geht es zum Stausee. Er ist eiskalt und wir sind die einzigen, die dort nächtigen. Sehr idyllisch. So ungestört fühlen nicht nur wir uns. Fünf Meter neben der schlafenden Wilhelmine finden sich zwei unterschiedlich gefärbte Kreuzottern zum Liebesspiel zusammen und lassen sich kaum stören. Ein seltener Anblick, doch sehr faszinierend.

Bus-Upgrade. Nicht nur die Familie ist größer geworden, sondern auch unser fahrendes Haus – länger, höher, breiter, schwärzer. Nach 4 Tagen und Nächten ausgiebigem Testen des frisch ausgebauten Gefährts wurde es für gut bis sehr gut befunden.

Das Nächste Ziel ist Saint Léger und danach geht es dann Richtung Prilep, Mazedonien. Wir freuen uns drauf.

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Sommer und Sonne trotz Winter

Letztes Jahr zum Jahreswechsel sind wir nach Spanien gefahren. Für ganze 4 Tage. Geplant waren 10 Tage, doch als wir mit Noro-Virus und starker Erkältung angesteckt wurden (Danke Jo und Yonca :-P) und dazu noch !starker! Wind kam, machten wir uns wieder auf gen Heimat, um doch im warmen Mandala Silvester zu feiern. Dabei wurden wir um die Erfahrung reicher, dass selbst für diese kurze Zeit es nicht zu weit sei, von Dresden nach Spanien runterzufahren, kamen wir doch auf dem Hinweg in weniger als 24 Stunden in Siurana an.

Dieses Jahr sollten volle 14 Tage ausgenutzt werden. Wieder ging es nach Spanien. Diesmal jedoch auf die weitaus wettersichereren Kanaren, um Krankheiten und Stürme möglichst auszuschließen. Und tatsächlich verbrachten wir volle 14 Tage in herrlichstem Frühsommerwetter.

Das vulkanische Gestein auf Teneriffa ist sehr abwechslungsreich, allerdings auch sehr gewöhnungsbedürftig. Mich persönlich hat es ehrlich gesagt gar nicht so sehr angemacht und überhaupt nicht zum Vorsteigen und Klettern an der Leistungsgrenze eingeladen. Jedoch 5 1/2 Monate nach Geburt Nummer zwei war das auch gar nicht die Intention dieses Urlaubs. Es ging eher um gemütliches Beieinandersein, aus dem Alltag entfliehen, dem kalten und schlechten Wetter entgehen und entspannt wieder ins Klettern reinkommen. Und genau dem sind wir auch höchst konzentriert nachgekommen, beim Baden im Meer zum Beispiel.

Wie gut es uns ging und ein paar Eindrücke von der Insel und der tollen Landschaft um den Teide herum könnt ihr euch in der Galerie anschauen:

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Ferropolis – Stadt aus Eisen.

Ferropolis – klingt wie ein ferner Ort. Doch es ist gar nicht weit weg von der Heimat. Es liegt in Sachsen-Anhalt. 160 km sind es und bei freier Fahrt gerade einmal 2 Stunden. Wenn nicht grad die Autobahn von einer Schlammschicht überschwemmt wurde und man deshalb 5 Stunden im Stau steht. Ja so ist es uns ergangen. 7 Stunden haben wir insgesamt gebraucht. Für gerade einmal 160 km.

Ferropolis ist ein alter Braunkohletagebau. Heutzutage wird er für Konzerte und Festivals genutzt. Warum wir dort waren? Felix hatte die Ehre mit Peter und Ines aus Leipzig, sowie Kai und Emil aus Dresden, eine Highline-„Show“ während des neuseenMAN – eine Triathlon-Veranstaltung – zu performen. Fazit war, dass die Jungs zwischen den riesigen Baggern eine 90 Meter lange Highline spannen durften und diese zwei Tage lang fröhlich hin und her laufen konnten. Dabei hatten wir zusätzlich das Privileg uns auf den Stahlriesen frei bewegen zu können. Das ganz besondere Ambiente soll annäherungsweise auf den Bildern vermittelt werden (unten aufs Bild klicken)

Danke Peter für dieses entspannte Wochenende!

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Geschützt: Hochzeit Große Räuber

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Hochzeit der Großen Räuber

Ich wurde diesen Sommer offiziell gefragt, ob ich denn die Hochzeit von Freunden fotografieren möchte. Begeistert sagte ich zu. Sehr engagiert war ich während Trauung, Feierei und Hochzeitsgipfelbesteigung am Folgetag dabei und ich finde es war eine sehr schöne Hochzeit und es sind auch ganz wunderbare Bilder entstanden, die die Atmosphäre sehr schön eingefangen haben.

Ein paar wenige Bilder gibt es hier zu sehen:

http://baehrschn.clan-hbg.de/gallerien/HochzeitRaeuberO17/index.html

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Endlich mal wieder Urlaub.

Uni, Uni und Uni war das Motto der letzten Monate. Endlich war das Semester zuende und wir konnten mal wieder in den Urlaub fahren. Istrien war das Ziel, weil es da letztes Jahr so schön war. Erst ging es nach Osp, dann zum Limski Kanal, Rovinj und Umgebung, nochmal nach Kompanj und zum Schluss nochmal einen Tag Osp.

Die Strapazen de letzten Monate mussten überwunden werden und so war das Klettern überhaupt nicht leistungsorientiert. Der kleine Nalle hätte das ja auch sowieso gar nicht zugelassen. Erstaunlicher weise konnte ich mich dennoch über 7b+ im Flash freuen. Schön wenn die Leistung trotz fehlendem Training nicht abnimmt.

Tino hat in Kompanj seine Bohrmaschine einsetzen können und eine Route gebohrt, die uns allen für einen leistungsunorientieren Urlaub viel zu schwer war. Vielleicht so zwischen 7c+ und 8a+ bewegt sich die Schwierigkeit. Vielleicht kommen wir ja nächstes Jahr wieder um es zu projektieren.

Wir haben uns neben der schönen Stadt Rovinj auch noch Hum angeschaut, die kleinste Stadt der Welt, super niedlich. Und in Pula waren wir, am südlichen Zipfel von Istrien. Auch eine schöne Stadt, allerdings im Dauerregen, welcher durch den Orkan der auch in Deutschland wütete herangebracht wurde, doch sehr nass und so flohen wir bis ans südlichste Ende des Zipfels, wo wir den Sturm nochmal so richtig erleben durften. An dieser kleinen Oase verbrachten wir eine Nacht bevor wir den letzten Klettertag in Osp verbrachten – ach nee ich war da nur mit dem Siggi Laufrad fahren und hab Gin gesoffen, nachdem ich eine Route zum Abschluss des Urlaubs geklettert hatte. 🙂

Dank meiner neuen tollen Kamera sind ein paar schöne Bilder entstanden, die ich mal wieder hochlade um sie mir überall anschauen zu können wenn ich Lust darauf habe!

http://baehrschn.clan-hbg.de/gallerien/Istrien17/index.html

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10 Jahre Stiftungsfest des GV-AusSteiger!

10 Jahre gibt es ihn nun, den GV-AusSteiger. Ein junger Kletterklub mit jungen ambitionierten Kletterfreigeistern.

Nun waren wir in Mala Skala bei den Tschechen um dies zu feiern. Sandstein. Tatsächlich steinhart. So störte es nicht dass es kurz vorher in Strömen regnete. Die Kletterrouten sind super schön. Die Steinqualität ist der Hammer. Am Nachmittag regnete es dann wieder und wir bauten eine Tarpburg und Kessel-chili-sin-carne sollte es geben bevor die Kulturbeiträge starteten. Feli, dein Kulturbeitrag….Hammer Leistung…wie war das? Das kann ja nur von jemandem kommen der aufm Amt arbeitet und den ganzen Tag nüscht zu tun hat.

Es war mir eine Ehre.

Hier ein paar Bilder von der Rasselbande.

http://baehrschn.clan-hbg.de/gallerien/StiftungsfestMalaSkala17/index.html

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gehäuse1. Zeichnungen von Käthe Elter.

„-gehäuse1-

heißt Konstrukt und Traum
Klischee und Wirklichkeit.
Wunsch und Fantasie
und vielleicht auch Angst vor dem Anderen

„Vielleicht muss einem, wenn man im Gehäuse lebt, die Welt außen zum Klischee werden.“ sagt Bernhard Schlink,
vielleicht lebt ein jeder von uns in solch einem Gehäuse…. vielleicht lebten wir bewusster, wenn wir darum wüssten.

In Käthe Elters Arbeit geht es um
Menschen, die sich begegnen und nicht begegnen.
anschauen und nicht anschauen.
-und meinen zu wissen was der andere zu sagen hätte.
und wer er sein sollte.

Um Wünsche, Gedanken und Konstrukte. Systeme in denen wir uns bewegen und auf andere Systeme herabschauen, weil es bequem ist. Und vor allem aber um Zeichnung.“

So beschreibt die Künstlerin Käthe Elter ihre Zeichnungsreihe „gehäuse1“.

Die Zeichnungen sind noch eine Weile in der VeränderBar, Görlitzer Straße 42, 01099 Dresden ausgestellt. Ich kann es nur empfehlen mal vorbeizuschauen und über Käthes Worte nachzudenken während ihr euch ihre Zeichnungen anschaut.

Hier ein paar Impressionen von der Vernissage:

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Rauf auf den süßen Zuckerhut

(Fast) Alle Jahre wieder fahren wir zu Pfingsten nach Adersbach. Auch dieses Jahr folgten wir dieser Tradition. Das Adersbach Wetter ließ uns natürlich nicht im Stich – wie alle Jahre wieder regnete es auch diesmal. Allerdings erst recht spät und nur wenig. So hatten wir die ersten Tage ordentlich was zu tun und auch zum Schluss konnten wir nochmal angreifen.

Eine herausragende Leistung hat Robert erbracht, der zum ersten Mal in Adersbach war [Nachtrag: Er war doch schonmal da, vor langer Zeit]. Er erklomm den Zuckerhut (Tschechisch: Homole) über die Route Süßes Tabu (Tschechisch: Sladké tabu) mit der Schwierigkeit Xc (Tschechisch!!) – also auf Sachsen umgerechnet vielleicht so XIa/XIb. So kämpfte er sich von Ring zu Ring nach oben und vollbrachte das was bisher nur sehr wenige Kletterer vollbracht haben – den Gipfel zu erklimmen.

Einige Eindrücke aus der schönen Felsenstadt gibt es hier:

http://baehrschn.clan-hbg.de/gallerien/ADR17/index.html (oder aufs Bild klicken)

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Robert beim erklimmen des Zuckerhuts.

 

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10 Tage Bleau in 10 Minuten

Ich habe nun das Filmmaterial unseres Osterurlaubs zusammengemengt und dabei ist ein kleiner hübscher Film entstanden.

Schau da: https://vimeo.com/217700859

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